Über mich

Ich bin Mitte dreißig und stolze Mutter von drei Kindern. Nach mehr als einem Jahrzehnt in der Stadt, hat es mich wieder zurück aufs Land gezogen. Ich genieße jeden Tag den Luxus von sauberer Luft und den Ausblick auf Wald und Wiesen.

Die Arbeit im sozialen Bereich ist ein spannendes Feld. Als Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin ist mir die Neugier auf das, was uns Menschen im Innersten berührt, ein steter Begleiter. Die Einheiten im psychotherapeutischen Propädeutikum öffneten mir die Augen, dass ich es in der Hand habe, meine Lebenswelt zu gestalten. Meine Kinder lehren mich täglich durch so manche Kraftprobe, auf mich zu schauen. Es kann nur geben, wer sich selbst nährt. Die Zeit ist da und ich bin in ihr, um aus der Fülle zu schöpfen und Neues zu wagen. Wir sind hier, um zum Erblühen zu bringen, was in uns ist. Dabei dürfen wir auf göttliche Hilfe vertrauen. In vielen Momenten bin ich dankbar über so viel Freiheit und Freude in meinem Leben.

Und dann gibt es die anderen Momente, die auch dazugehören: mit den Lieblinglingsschuhen frühmorgens in die Hundescheiße getreten, der Termin wäre um 08.00 Uhr gewesen, es ist 08.15 Uhr, die Kinder veranstalten einen Wettbewerb, wer als letztes im Auto sitzt und am lautesten schreit. In all der Eile ist das Handy im Haus liegen geblieben und der Autotank ist auch leer. Ich also schnell, schnell ins Haus und wieder raus und zwick mir als Draufgabe einen Finger in der Tür ein. Da hilft dann nur mehr ein lauter Wutschrei, sodass der Nachbar auch etwas davon hat. Und plötzlich sind die kleinen Gangerln mit einem Mal still und geben der Mama ein Busserl auf das Wehweh und der Ärger auf den be*** Morgen weicht einem herzlichen Lachen, weil alles andere sowieso nichts hilft.

Während der Karenz meines dritten Kindes, wurde der Wunsch in mir laut, wieder zu dem zurückzukehren, was mich von Kindesbeinen an bewegt hat: Das Erzählen von Geschichten. Ich wage es, auf Papier festzuhalten was hinaus in die Welt will – das Große und das Kleine, das Bedeutende und das Unbedeutende. Geschichten, die ein herzhaftes Lachen auf die Lippen zaubern oder aber Tränen in den Augen glitzern lassen. Geschichten, um mitzufiebern, um inne zu halten oder einfach nur gut unterhalten zu werden. 

Martina @facebook

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